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Disziplinen

Ziel des Sportschießens ist es durch Einklang von Körper und Geist die Mitte einer Schießscheibe zu treffen.
Die Ringanordnung auf einer Schießscheibe heißt "Spiegel". Je näher der Schütze mit seinem Schuss an der Mitte ist, desto mehr Ringe (meist max. 10) erhält er.

Folgende Sportarten bieten wir in unserem Schützenverein an:

  1. Bogenschießen
  2. Armbrustschießen (Zimmer- und Feldarmbrust)
  3. Sommer-Biathlon
  4. Schießen auf die Wurfscheibe (kein eigener Wurfscheibenstand)
  5. Pistole (Luftdruck, KK und Großkaliber)
  6. Gewehr (Luftdruck, KK und Großkaliber)

1. Bogenschießen

Beim Bogenschießen muss der Schütze aufrecht stehen und darf keine Stütze benutzen. Besondere Schwierigkeit ist, dass es keine zwei Visierpunkte - wie Kimmer und Korn - gibt, die beim Zielen zur Deckung gebracht werden können. Bogenschießen kann in der Halle mit 18 m Distanz oder auch im Freien mit 90/70/60/50/30 m Entfernung geschossen werden. Der Scheibenkörper hat einen Durchmesser von (größer gleich) 124 cm und einen Neigungswinkel von 15 Grad. Das Zentrum der Scheibe muss sich auf einer Höhe von 125 - 135 cm befinden.

2. Armbrustschießen

Je nach dem, ob es sich um eine Zimmer- oder Feldarmbrust handelt, zielt man beim Schießen mit der Armbrust durch ein Diopter und ein Ringkorn bzw. Kimme und Korn. Geschossen wird stehend freihändig auf eine Entfernung von 10 m (es gibt auch 30 m). Ziel sind dabei Scheiben, wie sie auch beim Schießen mit dem Luftgewehr verwendet werden.
Eine Armbrust darf eine maximale Visierlänge von 720 mm sowie eine Sehnenlänge von 608 mm nicht überschreiten. Das zulässige Höchstgewicht beträgt 6,75 kg.

3. Sommer-Biathlon

Der Sommer-Biathlon ist eine Kombination aus Geländelauf und Gewehrschießen (Kleinkaliber oder Luftgewehr). Im Gegensatz zum Winter-Biathlon bleiben die Gewehre während des Laufens am Stand. Ziel sind meist mechanische oder elektronische Klappscheiben mit 5 Spiegeln. 2 - 4 Schießeinlagen - stehend oder liegend - verteilen sich auf eine Laufstrecke von 2,5 - 8 km. Beim Schießen mit dem Luftgewehr beträgt die Entfernung zur Scheibe 10 m, beim Kleinkaliberschießen sind es 50 m. Sowohl beim Liegend- als auch beim Stehend-Anschlag ist das Benutzen eines Schießriemens (40 mm Breite) erlaubt. Beim stehenden Anschlag muss der Schütze frei und ohne Unterstützung stehen. Beim Liegend-Schießen dürfen Hände, Schulter und Wange vom Gewehr berührt werden. Für jeden Fehlschuss muss eine Strafrunde gelaufen werden. Zu den Disziplinen des Sommer-Biathlons gehören der Einzellauf, der Staffellauf, das Sprint- und Verfolgungsrennen.

4. Schießen auf die Wurfscheibe

Beim Wurfscheibenschießen gibt es 3 Disziplinen: Trap, Doppeltrap und Skeet. Geschossen wird dabei mit Flinten und einer Schrotladung. Für alle 3 Disziplinen gilt, dass während des Wettkampfes nur Wurfscheiben gleicher Farbe geworfen werden. Eine Wurfscheibe hat einen Durchmesser von 110 mm und ein Gewicht von 105 g.
Beim Trapschießen gibt es 5 Stände und pro Stand drei Wurfmaschinen, die Scheiben in die Luft schleudern. Der Schütze weiß dabei aber nicht, welche Maschine in welche Richtung wirft. Beim Trapschießen dürfen auf jede Scheibe 2 Schüsse abgegeben werden. Es wird jeweils nur 1 Scheibe geworfen.
Beim Trapschießen ist der Anschlag frei wählbar. Meist wird die Waffe in die Schulter eingesetzt und auf den Abruf des Schützen hin, wird die Wurfscheibe geworfen. Die Scheibe fliegt bis zu 80 m weit.
Beim Doppeltrap werden 2 Scheiben geworfen, pro Scheibe kann 1 Schuss abgegeben werden. Der Anschlag ist, wie beim Trapschießen, frei wählbar.
Beim Skeetschießen wird ein vorgegebenes Programm geschossen, bei dem es 8 verschiedene Positionen gibt. Pro Scheibe darf nur ein Schuss abgegeben werden. Anders als beim Trap- oder Doppeltrapschießen, steht der Schütze in Bereitschaft (Gewehr an Hüfte). Die Scheibe fliegt bis zu 67 m weit.

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